Die orginäre Aufgabe des Border Collie

Der Border Collie ist ein besonderer Hund: er gehört zu den besten Hütehunden der Welt, ist intelligent, absolut gehorsam und extrem arbeitswillig.

Die Rasse stellt aber auch große Anforderungen an den Besitzer:

der Hund ist dann ausgeglichen und glücklich, wenn sein Arbeits- und Bewegungsdrang in ausreichendem Maße gestillt sind.

Der Border Collie ist eine faszinierende Rasse. Wer einen guten Border Collie bei der Arbeit an Schafen beobachtet, kann sich seiner Ausstrahlung kaum entziehen.

Die Leistungsbereitschaft, die Ausdauer, Schnelligkeit und Klugheit erwecken in vielen Menschen den Wunsch auch so einen Hund besitzen zu wollen.

Nicht umsonst werden Border Collies vor allem für ihre Leistung als Hütehunde gepriesen – für diesen Zweck wurden sie seit jeher gezüchtet.

 

  Insofern kann man selbst unter Berücksichtigung aktueller Tendenzen zur Zucht von Showhunden oder Showlinien zu der sachlichen Feststellung kommen, dass die originäre Aufgabe eines Border Collie der Einsatz als Hütehund ist, oft im Sinne eines Berufs-Hundes.

 

Hüten als klassische Arbeitssituation des Border Collie

Eine typische Arbeitssituation in der Heimat der Border Collies: Die Schafe werden von den Hills geholt und nach Hause getrieben.

Auf diese Entfernungen kann der Schäf  er seine Hunde im hohen Farn- und Heidekraut nicht mehr erkennen, er muss sie quasi blind dirigieren und sieht nur am Richtungswechsel der Schafe, ob der Hund gehorcht hat.

Die Arbeit auf den Hills erfordert Talent, eine gute Ausbildung und Erfahrung.

Border Collies müssen sowohl auf weite Distanzen, teils außer Sicht- und Hörweite, selbständig arbeiten können.

Andererseits müssen sie aber auch so kooperativ und leichtführig sein, dass sie sich auf diese Distanzen auch noch durch die Pfiffe der Schäfer leiten lassen, wenn sie Schafe übersehen haben, was bei dem buckeligen Gelände häufig vorkommt.

Quelle: http://www.border-wiki.de